
Liebe Freunde,
Nach ein paar Tagen der Erholung haben wir eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Jagden weltweit (wenn nicht die Härteste) in Angriff genommen.
Wir sprechen vom Steinbock, dem Tur des Kaukasus in Aserbaidschan (Dagestan Tur), ein unvergessliches Abenteuer für jeden, der sich an diese zerklüfteten und endlosen Berge herantraut. Das Ergebnis von 5 harten Jagdtagen mit einer Gruppe von 4 Jägern war die Erlegung von 6 Turs, bei denen es sich um 3 Spitzentrophäen handelte, ein Exemplar von über einen Meter und ein anderes von mehr als 90 cm Länge.
Nach einem ganzen Reisetag von Madrid via Frankfurt kamen wir in Baku an (Abfahrt um 8:30 morgens und Ankunft im Hotel um 23:00).
Am nächsten Tag machten wir uns auf in Richtung Basislager, 5 Stunden im bequemen Minibus zu einem kleinen Dorf am Fuße der unermesslichen Berge des Kaukasus. Von dort aus ging es weitere anderthalb Stunden in einem Militärlastwagen flussaufwärts und über ein paar „Pfade“, die nicht für Herzkranke geeignet sind. Auf einer kleinen Fläche seitlich des Flusses warteten die Pferde auf uns. Das komplette Material abgeladen und auf mehreren Pferden organisiert, zogen wir nochmals anderthalb Stunden weiter. Bis wir schließlich eine kleine Hütte inmitten einer beeindruckenden Schlucht erspähten, etwa 50 Meter vom Fluss entfernt.
Darin übernachteten wir in ein paar türkischen Betten, die sich nach der uns erwartenden Woche als sehr bequem herausstellten. Am dritten Tag der Expedition boten wir den Bergschluchten und den zähen Turs endlich die Stirn.
Ich weiß nicht, wer erstmalig behauptet hat, dass die Jagd des Turs die härteste Jagd der Welt ist, aber zweifellos handelt es sich um eine Behauptung, die alle Jäger bekräftigen, die an der Jagd teilgenommen haben…
Nach 5 Tagen auf dem Boden schlafen, bis an die Grenzen marschieren, Brot, Scheibenkäse und Mortadella essen, aus Flüssen trinken und vielem mehr… erlegten wir einen Tur mit einer Länge von 101 cm. DAS WAR DER KRÖNENDE ABSCHLUSS. Ich kann das Gefühl in diesen Zeilen nicht übermitteln, aber es war jagdtechnisch gesprochen das belebendste Gefühl, das mir in meinem Leben begegnet ist.
Das Beste sollte noch kommen als wir endlich ins Basislager zurückkehrten, dort trafen wir auf die anderen 3 Jäger. Nicht nur zufrieden, überglücklich… Sie hatten 5 Turs erlegt und ihre glücklichen Gesichter sprachen Bände. Die Reis war ein voller Erfolg!!!!
Beachten Sie, dass wir in staatlichen Wildgehegen jagen, in denen bei guten körperlichen Fähigkeiten große Trophäen erbeutet werden können. Die Fotos finden Sie in unserer Galerie.

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